Über Fruchtbarkeit wird oft erst gesprochen, wenn es nicht klappt.
Im Forbes-Interview erklärt die leitende Ärztin der PRONATAL-Gruppe, warum Prävention viel früher beginnen sollte – und warum Reproduktionsmedizin kein Geschäft, sondern Verantwortung ist.
Im Gespräch geht es um zentrale Themen:
- Frauen werden mit einer begrenzten Anzahl an Eizellen geboren.
- Das biologische Alter spielt eine entscheidende Rolle.
- Übergewicht und Stoffwechselstörungen beeinflussen die Fruchtbarkeit erheblich.
- Prävention ist im deutschsprachigen Raum noch immer unterrepräsentiert.
- Social Freezing erfolgt meist nicht wegen Karriere, sondern wegen fehlender Partnerschaftsperspektive.
Besonders betont wird die psychische Belastung:
Monatliche Enttäuschungen hinterlassen Spuren, die Außenstehende oft unterschätzen.
Auch ethische Fragen kommen zur Sprache – etwa Behandlungen im höheren Alter, genetische Testungen (PGT) oder strukturelle Ungleichgewichte im Erstattungssystem.
Moderne Reproduktionsmedizin verbindet Technologie mit Menschlichkeit.
Sie bedeutet Präzision – aber auch Empathie.
Fruchtbarkeit ist nicht unbegrenzt.
Prävention sollte selbstverständlich sein.
Wenn Sie über Ihre eigene Familienplanung nachdenken, ist jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt.